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Herzlich Willkommen auf Agility-Cocker.de

Diese Seite ist eine private Homepage auf der sich alles um Spaniels dreht - genauer gesagt die English Cocker Spaniels Charon und Chiara! Auf diesen Seiten berichten wir über unser Leben und unsere hundesportlichen Hobbys: Agility und Dummyarbeit...

Wir freuen uns über Einträge in unserem Gästebuch


Das Christkind war da... Kommentar schreiben

26.12.2010: Das hat es für Chiara da gelassen:

Ab sofort schläft sie besonders kuschelig und auf einer orthopädisch geprüften Matratze. Und Frauchen freut sich, weil es optisch mehr daher macht als die ollen alten Kissen.

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Weihnachtswünsche Kommentar schreiben

23.12.2010:
ff

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Hochwasser... Kommentar schreiben

23.12.2010: Nach drei Tagen Tauwetter hat sich unser Rekordschnee (rund 40 Zentimeter, so viel wurden in Saarbrücken seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 60 Jahren noch nie gemessen!) in Hochwasser verwandelt. Die Stadtautobahn ist zum zweiten Mal in diesem Winter überflutet. Okay, das sind wir hier ja eigentlich schon gewohnt... Es vergeht fast kein Winter in dem das nicht passiert...

So sah es heute morgen auf unserem Spazierweg an der Saar aus:

Es fehlen nur noch ein paar Zentimeter und der Leinpfad an der deutsch-französischen Grenze ist überflutet...

Da werden Erinnerungen an das letzte Jahrhunderthochwasser wach, das uns zu Weihnachten 1993 überraschte. Damals wurden wir Kinder mitten in der Nacht aus den Betten geholt um in unserem Keller gegen das eindringende Wasser zu kämpfen... Die Pferde auf der nahegelegenen Rennbahn waren evakuiert worden, da das Wasser dort über einen Meter hoch stand...

Dieses Mal wird es hoffentlich nicht so weit kommen! Für Heiligabend sind zum Glück wieder Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und neuer Schneefall angesagt. Dann hat das Tauwetter vorerst ein Ende.

Auch beruflich hab ich mich übrigens mit dem Thema Wetter beschäftigt und gestern ein interessantes Interview geführt. Demnach sollten wir uns alle entspannen und einfach daran gewöhnen, dass das Wetter mal Kapriolen schlägt.

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Die nächste Eiszeit? Kommentar schreiben

19.12.2010: Schnee ohne Ende. Solange ich mich zurück erinnern kann, gab es noch nie solche Schneemassen hier. Man kommt sich vor wie im Wintersportgebiet.
Seit Tagen schneit es wie verrückt. Spazierengehen ist nicht mehr überall möglich. Auf unserem Lieblingsweg sinkt man knietief ein, so dass ein Vorankommen seeehr beschwerlich ist. Außerdem liegt er oben auf einem steilen Berg. Da helfen zur Zeit auch nagelneue Winterreifen nix, solange das Räumfahrzeug net da war.

Immerhin können wir noch unseren Standardweg an der Saar entlanggehen, denn dort haben Spaziergänger, Jogger und Skifahrer (!) einen schmalen Trampelfpad geschlagen. Ab und zu muss man dann Platz machen, weil von hinten ein Langläufer kommt. Diese haben jetzt übrigens auch schon den Sportplatz bei uns als Trainingsgebiet auserkoren - ein sehr lustiger Anblick.
Mal abwarten was dieser Winter noch so für uns parat hält...

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Der Schnee ist zurück Kommentar schreiben

14.12.2010: Nach einer kurzen Tauwetterphase ist heute nacht der Schnee zurückgekommen. Wir sehn es mit gemischten Gefühlen: Einerseits liebe ich Schnee, was gibt's Schöneres als einen langen Winterspaziergang bei Sonnenschein in der weißen Pracht?
Andererseits hat der Schnee jetzt auch einen Nachteil für uns: Er legt große Teile unserer Dummyarbeit lahm... Das letzte Training mit unserer Trainingsgruppe liegt schon einige Wochen zurück. Im Moment beschränken wir uns daher auf Basisübungen, wie z.B. das Festigen der verschiedenen Pfiffe. Inzwischen ist Chi auf alle drei Pfiffe (Stopp, Komm, Such) konditioniert. Es gilt nun, sie so zu festigen, dass sie in jeder Situation sitzen - und das ist schwerer als man denkt...
Insbesondere beim Suchpfiff dauert es manchmal erstaunlich lange bis Hundine wirklich darauf vertraut, dass sie auch garantiert immer etwas findet, wenn der Pfiff ertönt. Beim Stopp-Pfiff ist es ähnlich: Auch wenn er bei normalen Spaziergängen super sitzt: ist Chi motiviert in einer Suche und ich muss sie stoppen (weil sie in die falsche Richtung geht) passt ihr das so gaaaar nicht... Sie würde viel lieber in Eigenregie weitermachen.
Man lernt bei dieser Form der Arbeit wirklich ganz neue Seiten an seinem Hund kennen. Im Zweifelsfall vertraut Chi lieber sich selbst und ihrer eigenen Nase als meinen Kommandos... Daran müssen wir also noch viiiiel arbeiten, damit sie lernt, dass Frauchen tatsächlich auch eine Hilfe sein kann. Die Zauberworte heißen Vertrauen und Teamwork - auf beiden Seiten.

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Schneespaziergang Kommentar schreiben

07.12.2010: Leider taut es seit heute richtig. Somit ist eher Schneematsch statt Pulverschnee angesagt... Aber wir trösten uns derweil mit den Bildern vom letzten Schneespaziergang - und hoffen wieder auf kältere Temperaturen.

Mittlerweile haben wir verschiedene Schneeanzüge auf ihre Cocker-Tauglichkeit getestet... Welcher verhindert Schneebollen am besten, ist dabei vom Material angenehm und übersteht lange Spaziergänge? Kurz gesagt: Das ideale Modell haben wir noch nicht gefunden. Hurtta ist gut verarbeitet, aber die Größen irgendwie nicht so doll und in der passenden Größe sind die Beine zu kurz um Schneebollen komplett zu verhindern. Cosipet raschelt und ist für Hundi nicht so angenehm zu tragen. (also hab ich mir sagen lassen... )

Aber egal mit welchem Anzug: Flitztauglich sind sie allemal!

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Fanreise zur VDH-DM Agility! Kommentar schreiben

05.12.2010: Gestern haben wir einen tollen Tag bei der VDH Deutschen Meisterschaft Agility verbracht. Zur Unterstützung von Melanie & Lyla und den anderen drei saarländischen Startern haben wir uns zusammen mit noch drei anderen Vereinsmitgliedern auf nach Thalfang gemacht. Und es war ein seeehr lustiger Tag im Saarland-Fanblock. Auch wenn es rein sportlich nicht soo rund lief, wie wir gehofft und es uns gewünscht hatten...
Mittags assistierte ich dann noch dem Fernsehteam vom SR deren Anwesenheit ich sozusagen mitverbrochen hatte. Aber ich glaube Andrea und Katja fanden es gar nicht soo schlimm (hoffentlich ;-) Auch wenn man es als Agilitysportler sicher nicht gewöhnt ist, direkt nach dem Lauf Kommentare in ein Mikrofon zu geben wie man die eigene Leistung beurteilt.
Aber die beiden machen eine suuuper Figur vor der Kamera.
Schaut selbst: (Der Beitrag beginnt etwa bei 21.30 Min.)

http://sr-mediathek.sr-online.de/beitrag_Video.php?id=3819

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Der erste Schnee! Kommentar schreiben

27.11.2010:

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Dummy-Serie Teil 7: Walk Up und Treiben Kommentar schreiben

24.11.2010: Sozusagen die Fortführung des Appells ist der sogenannte „Walk Up“. Hierbei wird die sogenannte Steadiness (also die Standruhe) des Hundes in besonderem Maß gefordert. Denn: Hundi muss ruhig zusehen während andere Hunde Dummys apportieren dürfen.

Beim Walk Up geht eine Gruppe von mindestens 3 Teams (also Hund und Hundeführer) mit ihren unangeleinten Hunden in einer geraden Linie durchs Gelände. Ein Schuss fällt, ein Dummy wird geworfen. Wie beim Appell bleiben die Hundeführer bei dem Schuss stehen. Einer der Hunde wird auf Anweisung des Richters zum Bringen geschickt. Die anderen Hunde die nicht arbeiten, müssen ruhig bei ihren Hundeführern warten. Dann wiederholt sich das Spiel: Fußlaufen – Schuss – Dummywurf und ein anderer Hund darf apportieren. Das wird solange wiederholt bis jeder Hund seinen Einsatz hatte.

Eine Steigerung zu dieser Übung ist das sogenannte „Treiben“. Hierbei fällt nicht nur ein einzelner Schuss und ein Dummy, sondern es gibt gleich das reinste Schuss- und Dummyfeuerwerk . Genauer gesagt: In einigem Abstand zu den Hundeteams durchkämmt eine Gruppe von „Treibern“ das Gelände, (also mehrere Menschen, die eine Art Jagd simulieren). Hierbei fallen viele Schüsse und es wird eine ganze Reihe von Dummys durch die Luft geworfen. Es ist also richtig Action. Die Hunde sollen natürlich ruhig dabei zuschauen. Dann werden auf Anweisung des Richters die Hunde einzeln losgeschickt. Eine Variante kann auch sein, dass der Hundeführer selbst ein Dummy einsammeln muss, während der Hund ruhig auf seinem Platz wartet und der Hund erst anschließend zu einem Dummy geschickt wird.

YouTube-Videos:

Team-Aufgabe bei einem Working-Test. Hier ist zu Beginn ein Treiben zu sehen:

 

Aufgabe mit Walk Up bei einem Working-Test. (der Walk Up kommt erst im hinteren Teil des Videos)

 


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Goodbye Agility(-Turniere) Kommentar schreiben

21.11.2010: Vor einem Jahr (exakt am 22.11.) sind Chiara und ich unser letztes Agility-Turnier gelaufen. Und heute haben wir unsere Hundemädels (und den Hahn ) auf einem Agility-Turnier in Eschringen besucht. Die Besucherrolle ist uns inzwischen vertraut. Wann immer wir Zeit finden und ein Turnier in unmittelbarer Nähe stattfindet, nutzen wir die Gelegenheit um unser Team zu unterstützen und ein paar alte Bekannte zu treffen.
In der Tat kann ich sogar sagen, dass ich die Besucherrolle inzwischen sehr zu schätzen weiß.

Vor nicht allzu langer Zeit hätte ich mir ein Leben komplett ohne Agility-Turniere kaum vorstellen können. Nun aber ist es Alltag geworden und erstaunlicherweise fehlt es uns nicht. Was sicherlich auch daran liegt, dass wir inzwischen andere Ziele haben und uns auch sonst alles andere als langweilig ist. Inzwischen ist es einfach "normal" geworden, Agility ist nicht mehr der Mittelpunkt unserer Freizeit und bestimmt nicht mehr 90 Prozent unserer Wochenenden. Das hat eine Menge Vorteile und man gewöhnt sich tatsächlich erstaunlich schnell an die zusätzliche Zeit.

Fest steht jetzt auch: Es wird dabei bleiben. Chiara und ich werden definitiv keine Agi-Turniere mehr gehen. Die Gründe sind im Wesentlichen die selben wie damals. Hinzu kommt noch, dass ich inzwischen ziemliche Gewissheit habe, dass es für Chiaras Gesundheit so besser ist... Abgesehen davon haben wir uns inzwischen neue (klitzekleine) Ziele fürs Dummytraining gesteckt. Und die erreichen wir eher, wenn Chi nicht auch noch zusätzlich im Agility läuft. Meine Devise war schon immer: Lieber nur eine Sache richtig machen als mehrere halbherzig.

Also sagen wir: "Goodbye Agility"! Ich bin dankbar für alles, was ich mit diesem großartigen Hund in diesem Sport erreicht habe. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich mal an den European Open starten würde oder an den German Classics, der Bundessiegerprüfung... Es war eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Ich habe viel, sehr viel in dieser Zeit gelernt. Doch der schnellste Agility-Cocker Deutschlands ist nun offiziell in Agi-Rente.

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Dummy-Serie Teil 6: Appell und Memory Kommentar schreiben

09.11.2010: Beim sogenannten „Appell“ kommt zu den bisher geschilderten Anforderungen eine weitere hinzu: das Fußlaufen. In diesem Fall erfolgt das Fußlaufen unter höchster Anspannung und Trieblage, da gleichzeitig Dummys geworfen werden. Genau darin liegt die Haupt-Schwierigkeit der Übung.
Ich schildere nachfolgend mal den typischen Ablauf des Appells in der Dummy A, damit man sich das besser vorstellen kann:
Beim Appell gehen Hund und Hundeführer „im Fuß“ durchs Gelände. Der Richter geht hierbei direkt neben dem Hundeführer. Der Hund ist dabei natürlich unangeleint. Der Werfer geht in einiger Entfernung seitlich vor der Gruppe her. Dann fällt ein Schuss, der Werfer wirft ein Dummy. Bei diesem ersten Schuss bleiben Hund und Hundeführer stehen. Der Hund soll sich dabei automatisch setzen. Nach dem Wurf des Dummys gehen Hund und Hundeführer weiter im Fuß. Nach einiger Zeit erfolgt ein zweiter Schuss. Erneut bleiben Hund und Hundeführer in der Fußposition stehen. Beim zweiten Schuss wird aber kein Dummy geworfen. Auf Anweisung des Richters muss nun der Hundeführer seinen Hund zu dem Dummy schicken, das beim ersten Schuss geworfen wurde.


Ein Working Springer bei der Arbeit. Das Foto enstand bei einem
Springer-Training in Wales. Fotografin ist Kerstin Mark. Herzlichen Dank :-)

Bei der Bewertung des Appells wird auf ein sauberes Fußlaufen großen Wert gelegt. „Sauberes Fußlaufen“ bedeutet im Dummybereich natürlich etwas anderes als z.B. im Obedience. Natürlich soll der Hund nicht die ganze Zeit den Hundeführer anhimmeln, sondern aufmerksam verfolgen wohin das Dummy fliegt, denn er soll dieses ja „markieren“ und sich die Stelle über einen kurzen Zeitraum (während des weiteren Fußgehens und dem zweiten Schuss) merken. Zudem ist das Fußlaufen weniger "dynamisch" als man es vom Obedience oder den Anforderungen für die Begleithundeprüfung im dhv oder SV kennt. Das Tempo ist verglichen damit eher langsam. Trainerzitat: "Laaangsamer, ein Jäger rennt ja auch net durch den Wald."

Die Schwierigkeit beim Appell kann u.a. durch die Position der Fallstelle des Dummys variiert werden. Z.B.: Fällt das Dummy auf der Seite des Hundes (also links), ist die Versuchung „einzuspringen“ für Hund größer als wenn das Dummy weit rechts fällt. Hier bildet sozusagen der Hundeführer ja noch eine „Barriere“. Sehr schwer wird es auch, wenn das Dummy exakt geradeaus vor Hund und Hundeführer auf den Boden fällt und das Team nach dem Wurf dann im Fuß auf dieses Dummy zulaufen soll. Da ist die Versuchung für den Hund natürlich enorm.

Eine weitere Variationsmöglichkeit um die Schwierigkeit zu steigern: Es wird nicht nur ein Dummy geworfen. Somit muss der Hund eine noch höhere „Memory-Leistung“ erbringen. Zudem kann man dabei üben, den Hund gezielt zu einer bestimmten Markierung zu schicken (ähnlich wie es beim Thema Mehrfachmarkierungen schon erläutert wurde).

YouTube-Videos:

Ein Appell in leicht veränderter Variante als oben beschrieben.
In dem Video geht die Hundeführerin nach dem ersten Schuss ohne den Hund weiter, der Hund wird dann zunächst abgerufen bevor er zum Dummy geschickt wird.

 

Ein Einzel-Walk Up mit Markierung und Blind bei einem Working Test:

 


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Bildergalerie: Dummytraining mit Chi Kommentar schreiben

01.11.2010: Kurze Unterbrechung der Dummy-Serie: An einem schönen spätsommerlichen Oktobertag haben wir ein kleines Fotoshooting mit Chiara gemacht. Thema: Dummyarbeit.



Klickt auf das Bild um zu der Galerie zu kommen.

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Dummy-Serie Teil 5: Wasserarbeit Kommentar schreiben

31.10.2010: Die meisten Jagdhunde lieben das Wasser. Wäre auch ziemlich schlecht, wenn ein Jäger seine geschossene Ente selbst aus dem Wasser holen müsste. Daher ist natürlich auch die Wasserabeit fester Bestandteil im Dummytraining.

Die Aufgaben die der Hund an Land erfüllen muss (Markierungen und Blinds) werden also auch im Wasser verlangt. Bei den Anfängerprüfungen beschränken sich die Übungen am Wasser auf Markierungen. So ist beispielsweise eine einzelne Wassermarkierung in tiefem Gewässer fester Bestandteil der Dummy A. Erst bei höheren Prüfungen werden auch Blinds im Wasser gefordert.

Wasserapportieren erfordert viel Vertrauen von Seiten des Hundes. In ein unbekanntes Gewässer hineinzulaufen ist nicht für jeden Hund selbstverständlich. So zögern auch wasserverrückte Hunde schon mal, wenn sie an einem Gewässer stehen, das sie zum ersten Mal sehen. Je nach Art und Beschaffenheit des Wassereinstiegs kann es noch zusätzlich schwerer werden. Z.B. wenn es nicht ebenerdig ins Wasser geht, sondern eine höhere Stufe nach unten zu überwinden ist. Natürlich gibt es aber auch die Draufgänger: Die Hunde, die sich ohne zu zögern mit einem wilden Hechtsprung ins Nass stürzen. Bei solchen Hunden ist es auf jeden Fall angebracht, sich das Wasser vor dem Training gut anzuschauen um Verletzungsgefahren auszuschließen.


Chi beim Apportieren eines speziellen Wasser-Dummys. In Dummy-Prüfungen
werden jedoch auch bei der Wasserarbeit normale Standard-Dummys verwendet.

Der Schwierigkeitsgrad der Wasserübungen kann durch verschiedene Faktoren variiert werden. Zum einen durch die Entfernung des Hundeführers zur Wasserkante. Laut PO darf der Ansetzpunkt nicht an der Wasserkante liegen. D.h. zu Beginn der Übung stehen Hund und Hundeführer einige Meter von der Wasserkante entfernt. Das können nur wenige Meter sein, es können aber auch 10 Meter oder mehr sein. Je weiter weg vom Wasser, umso schwieriger ist es. Denn: Auf dem Rückweg muss der Hund nach Verlassen des Wassers zügig zum Hundeführer kommen. Auf keinen Fall darf er das Dummy an Land ablegen um sich zu schütteln. Erst wenn der Hund das Dummy beim Hundeführer abgeliefert hat, darf er sich schütteln.


Der kritische Moment: Bloß nicht ablegen und schütteln, sondern
schnell das Dummy abliefern.

Eine andere Möglichkeit die Schwierigkeit zu erhöhen, wäre, das Dummy so zu positionieren, dass es nicht gut sichtbar ist, z.B. in Schilf oder Ufergras. So muss sich der Hund erst zum Dummy durcharbeiten. Auch hier gilt: Die Hunde müssen sehr viel Vertrauen haben!

YouTube-Video: Einfache Wassermarkierung in einer Prüfung:


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Dummy-Serie Teil 4: Blinds und Einweisen Kommentar schreiben

22.10.2010: Bei einer "Markierung" wird das Dummy für Hund und Hundeführer sichtbar geworfen. Bei einem "Blind" ist das anders: Hier wird das Dummy ausgelegt ohne dass der Hund dies sieht. Der Hund kennt also die Position des Dummys nicht. Der Hundeführer hingegen kennt die Stelle an der das Blind ausgelegt wurde. Sie wird ihm zu Beginn der Übung mitgeteilt.

Die Aufgabenstellung besteht nun darin, den Hund möglichst präzise zu der Stelle zu schicken an der das Dummy liegt. Klingt schwer - ist es auch. Um Blinds sauber zu arbeiten, muss der Hund eine Reihe von Kommandos beherrschen und auch auf große Entfernung sehr zuverlässig befolgen. Gleichzeitig muss der sehr viel Vertrauen zu seinem Hundeführer haben.


Field Trail Springer Spaniel "Shipcount Bliss Bramble" von Cordula Wojahn-Willascheck
(www.fieldtrial-spaniel.de)

Am Anfang der Übung sitzt der Hund in der Fußposition. Der erste Schritt besteht nun darin, den Hund möglichst sauber auf die Stelle auszurichten, an der das Dummy liegt. Mit dem Kommando "Voran" wird der Hund nun geradeaus geschickt. Sobald er sich in der Nähe des Dummys befindet, gibt der Hundeführer mit der Pfeife weitere Anweisungen. Das kann z.B. so aussehen, dass der Hund zunächst mit einem Stopp-Pfiff das Signal bekommt stehen zu bleiben. Dann könnte z.B. ein Such-Pfiff - also die Anweisung "such dort das Dummy" - folgen. Auch können Richtungskommandos, wie links, rechts, zurück usw. zum Einsatz kommen.

Ähnlich wie bei Markierungen erhöht sich der Schwierigkeitsgrad von Blinds sobald Geländeübergänge ins Spiel kommen oder im Wald gearbeitet wird.

YouTube-Videos:
Markierung und Blind bei einem Working Test

Der Hund arbeitet zuerst eine Markierung und anschließend einen Blind - wie aus dem Lehrbuch.

 

Hier ein interessantes Trainingsvideo von einem Team aus einem fernen Land mit sehr lustigen Schriftzeichen


und zum Schluss ein Lehrvideo mit Imke Niewöhner zum Aufbau von Blinds und dem Einweisen:

Hier kann man schon erkennen, dass der Aufbau von Blinds und Einweisen sehr viel Zeit benötigt.

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Dummy-Serie Teil 3: Markierung an Land Kommentar schreiben

17.10.2010: Dies ist sicherlich noch die bekannteste Übung aus dem Dummytraining, die auch vielen Nicht-Insidern bekannt sein dürfte.

Zu Beginn der Übung stehen Hund (abgeleint) und Hundeführer in der Fußposition. Unter Abgabe eines Schusses wird in einiger Entfernung von einem Helfer ein Dummy in die Luft geworfen. In der Dummy A beträgt die Entfernung zwischen Hunde-Team und Werfer laut PO maximal 50 Meter, in höheren Klassen ist es entsprechend mehr. Der Richter erteilt die Freigabe, erst dann darf der Hund zum Dummy spurten und es bringen. Der Hund soll sich die Fallstelle möglichst präzise merken, das Dummy zügig finden und bringen.


Chi beim Apportieren eines kleinen 250g-Dummys

Der Schwierigkeitsgrad dieser - auf den ersten Blick recht einfachen Übung – kann durch verschiedene Faktoren variiert werden. Zum einen durch die Sichtbarkeit der Flugkurve des Dummys und zum anderen durch die Position des Werfers. Bei der einfachsten Variante sieht der Hund sowohl den Werfer als auch die komplette Flugkurve des Dummys. Mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad sieht der Hund dann nur noch einen Teil der Flugbahn bzw. der Werfer steht versteckt (z.B. hinter einem Gebüsch/Baum).

Eine weitere Möglichkeit die Schwierigkeit zu erhöhen sind Geländeübergänge: Hierbei befinden sich zwischen dem Standpunkt des Hunde-Teams und der Landestelle des Dummys ein oder mehrere natürliche Hindernisse, also z.B. Bäume, Büsche, Hecken, Zäune etc. D.h. der Hund muss sich erst durch diese Hindernisse zum Dummy vorarbeiten. Zudem erschweren diese Hindernisse natürlich erheblich die Möglichkeit des Hundes sich die Fallstelle zu merken, da er ja die Landestelle nicht sieht.
Und: es gibt dem Hundeführer manchmal ein etwas hilfloses Gefühl, weil man den Hund auf der anderen Seite des Hindernisses nicht sieht und keine Ahnung hat, was er/sie so treibt.
Das Zauberwort heißt also Vertrauen! Vertrauen in die Fähigkeiten des Hundes -und umgekehrt muss natürlich auch der Hund seinem Hundeführer vertrauen, wenn er weit weg und ohne Sichtkontakt zu ihm arbeiten soll.

Soweit die Einzelmarkierung.
Natürlich gibt es auch Mehrfachmarkierung, d.h. es fallen mehrere Schüsse und es werden mehrere Dummys geworfen. Die Schwierigkeit besteht dann zum einen darin, dass der Hund sich die verschiedenen Landepunkte merken soll („Memory“). Zum anderen soll der Hund nur das Dummy bringen, zu dem er von seinem Hundeführer geschickt wird - und sich nicht etwa eines aussuchen.

Zur Veranschaulichung mal zwei YouTube-Videos:
Doppelmarkierung in der Fortgeschrittenenklasse bei einem Working Test
(gut hinschauen, die geworfenen Dummys am Anfang sind schlecht zu erkennen)

 

Bei der zweiten Markierung war gut zu erkennen, dass der Hund ein bisschen Hilfe seines Hundesführers durch Pfiffe und auch ein Rufzeichen benötigte.

Hier noch ein weiteres Video:
Working Test: Doppelmarkierung mit Geländeübergängen (Wald und Gebüsch)


 

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Dummy-Serie Teil 2: Basics Kommentar schreiben

14.10.2010: Eigentlich wäre das wohl eher der Inhalt für Teil 1 gewesen, aber dann hole ich das mal schnell nach. Nachfolgend also ein paar Basics, die für alle Übungen in der Dummyarbeit gelten.

Kein Berühren: Jede Übung beginnt und endet mit dem Ableinen des Hundes. „Ableinen“ heißt: der Hund ist während der Übung „nackt“, trägt also kein Halsband, Geschirr, o.ä mehr. Während der ganzen Übung darf der Hund nicht angefasst werden. Beim Apportieren wird grundsätzlich ohne Halsband gearbeitet, da die Verletzungsgefahr beim Hund zu groß wäre. Bei der Arbeit z.B. im Dickicht im Wald wäre die Gefahr zu groß, dass der Hund mit dem Halsband hängen bleibt.

Weiches Maul: Die Hunde sollen das Dummy mit weichem Maul tragen und festhalten. D.h. Knautschen oder gar „Lochen“ (also Durchlöchern des Dummys) sind unerwünscht, bzw. führen im Extremfall zur Disqualifikation (= Übung wird mit null Punkten bewertet). Dieser Punkt ist für Chi übrigens gar kein Problem. Im Gegenteil: Unsre Trainer sagen sogar, sie hielte das Dummy schöner als mancher Retriever. *stolz sei*

Apport und Abgabe: Beim Apportieren soll der Hund möglichst freudig und flott zu Werke gehen. Und zwar in beide Richtungen: Hin- und Rückweg zum Dummy/Hundeführer sollen möglichst in gleicher Geschwindigkeit absolviert werden. Im Hinblick auf das Ausgeben des Dummys ist in nichtjagdlichen Prüfungen (also Dummyprüfungen und Workingtests) keine bestimmte Stellung gefordert. Der Hund kann entweder vorsitzen oder noch mit Dummy im Maul Fußposition einnehmen oder einfach vor seinem Hundeführer stehend das Dummy übergeben. Wichtig ist nur, dass das Dummy in die Hand gegeben und nicht vorher ausgespuckt wird. Bei jagdlichen Prüfungen muss der Hund bei der Abgabe vorsitzen.

Für kleine Hunde ist es im Übrigen gar nicht soo einfach, die großen 500g-Dummys zu tragen - und vor allem zu halten. Hält Hundi mit "zu weichem Maul" kann es schon mal passieren, dass das große Ding versehentlich aus dem Maul flutscht. Aber wie immer gilt: Mit ein wenig Übung klappt es!


Chi mit einem 500g-Standard-Dummy. Diese werden in Prüfungen verwendet.

Einspringen: Als „Einspringen“ bezeichnet man ein vorschnelles Starten des Hundes ohne Freigabe. Der Hund muss so lange in Grundstellung neben seinem Hundeführer warten, bis er von ihm die Freigabe durch das Kommando „Apport“ erhält. Wann das Kommando gegeben wird, entscheidet nicht der Hundeführer sondern der Richter: In Prüfungen wird der Hundeführer dazu vom Richter meist leicht angetippt. Einspringen wird mit Disqualifikation bestraft.
Aber dito: Kein Problem für Chi, dazu ist sie zu „gehorsam“.

Still und leise: Das gilt sowohl für den Hund als auch für den Menschen. Der Hundeführer soll mit seinem Hund möglichst ruhig kommunizieren. Erwünscht sind möglichst wenige Kommandos. Kommandos die auf größere Entfernung gegeben werden, sollen möglichst per Pfeife erfolgen. Lautes Rufen oder gar Schreien ist absolut unerwünscht, führt zu Punktabzug.
Und: Der Hund darf während der Arbeit nicht quietschen oder bellen. Das wird mit Disqualifikation geahndet! Und JA, das könnte ein Problem für uns werden...

Aber wir arbeiten sehr gut daran. Insgesamt arbeitet Chi beim Dummytraining sehr sehr ruhig. Echtes Bellen kommt wirklich äußerst selten vor (i.d.R. wenn sie überfordert ist). Insgesamt ist sie aber unglaublich ruhig bei der Dummyarbeit. Man könnte fast meinen, es sei ein anderer Hund, als der, den ich im Agi geführt habe.

P.S. Noch ein Dankeschön an meinen Fotografen Christian, der mit großem Einsatz ganz viele tolle Bilder von Chi beim Dummytraining gemacht hat. Die gibt's jetzt nach und nach hier auf der Seite zu sehen.

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Serie: Dummyarbeit Teil 1 Kommentar schreiben

09.10.2010: Da sich nur wenige (auch eingefleischte Hundler) wirklich viel unter Dummyarbeit vorstellen können, hab ich mich entschieden, eine kleine Serie zu machen. In loser Folge stelle ich die verschiedenen Teilbereiche vor, die wir trainieren.
Heute geht’s los mit:

Teil 1: Die (Frei-)Verlorensuche
Die Verlorensuche gehört zu Chiaras Lieblingsübungen.
Die Aufgabenstellung: In einem Waldstück von etwa 50 x 50 Metern wird eine bestimmte Anzahl von Dummys versteckt. In der Prüfung "Dummy A" sind es mindestens 10 Stück, in höheren Prüfungen weniger. (in der Dummy F sind es mind. 8). Dabei sind die Dummys nicht unbedingt leicht zugänglich, sondern können auch unter Gehölz, Blättern oder Hecken liegen oder in einer Baumritze versteckt sein. Mit höherem Schwierigkeitsgrad wird das Gelände unzugänglicher gestaltet (dichter Bewuchs, Hecken und Dornen).

Weder Hund noch Hundeführer kennen die Verstecke! Bei Übungsbeginn positionieren sich Hund und Hundeführer am Rand der Fläche. Von dort wird der Hund mit Kommando "Such" ins Suchgebiet geschickt. Nacheinander soll er nun die verschiedenen Dummys aufspüren und zum Hundeführer bringen. Der Hundeführer darf sich dabei nur auf einer geraden Linie neben dem Suchgebiet bewegen. Außer dem Kommando "Such" sind keine anderen Kommandos erwünscht, der Hund soll möglichst frei arbeiten.

Hat der Hund einmal ein Dummy aufgespürt und ins Maul genommen, muss er dieses umgehend (d.h. auf direktem Weg) zum Hundeführer bringen. Auf keinen Fall darf er das Dummy gegen ein anderes tauschen, das er unterwegs noch findet. Das führt zur Disqualifikation.
Außerdem wird Wert darauf gelegt, dass der Hund möglichst breit sucht, d.h. in der gesamten Fläche und nicht z.B. nur in einer Ecke oder nur vorne, nur ganz hinten etc.

In Prüfungen wird die Zahl der Dummys, die der Hund finden muss, individuell vom Richter bestimmt. Er entscheidet dies u.a. danach, wie sich der Hund bei Suche präsentiert.

Hier mal ein Video - vermutlich von einer "Dummy A". Der Hund sucht hier relativ weit vorne, was aber fürs Filmen natürlich gar nicht schlecht ist. Zudem ist die Ausgabe ziemlich ungestüm.

 

 

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Cockerpower bei der WM Kommentar schreiben

06.10.2010: Wie bei jeder Agility Großveranstaltung, so hab ich auch diesmal Ausschau nach den beteiligten Cockerchen gehalten. Dank Meles Hinweis hab ich sogar Bilder gefunden.

Für Estland am Start war Tuutu mit Frauchen Inga Jaerv:


Diese Bilder stammen von Walter Hupfer (ashility.de) (Durch Klick auf das Bild öffnet sich das Original auf Walters Seite)

Tuutu und Inga starten in Medium. Ein weiteres schönes Bild von den beiden gibt es auf dieser finnischen Fotoseite.

Aber noch zwei weitere Cocker waren am Start:

Der erfolgreichste Cocker bei dieser WM war Sunday aus dem polnischen Team. Die geschorene Orangeschimmel-Hündin belegte mit Kwiecien-Maniewska den 13. Platz in der Gesamtwertung der Small-Klasse! Eine super Leistung!

Für das spanische Medium-Team waren Rafael Arjona und die kupierte, rote Hündin Diana am Start. Die beiden kennen wir schon den European Open aus dem letzten Jahr. Damals hatten wir sogar ein kurzes Video von den beiden gedreht.

Auf der Seite von Ray Hoffmann gibt es Bilder der beiden Cockerteams. Allerdings muss man etwas scrollen, weil es wirklich sehr sehr viele Bilder sind.

 

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Die Agility Weltmeisterschaft... Kommentar schreiben

04.10.2010: ... ist für dieses Jahr zu Ende. Die WM auf deutschem Boden (im bayrischen Kreuth) hat leider den deutschen Startern keine Podestplätze gebracht. Allerdings können sich die Ergebnisse im Einzel durchaus sehen lassen. Besonderes bemerkenswert: Während jahrelang moniert wurde, dass die deutschen Small- und Medium-Starter nicht mit der Weltspitze mithalten können, so hat sich inzwischen das Blatt gewendet. Immerhin gab es gleich 4 (!!!) Top Ten Platzierungen für die "Kleinen".

In der Small-Klasse gingen der 4. Platz und der 6. Platz an deutsche Starter. (Ergebnisliste). In der Medium-Klasse der 7. Platz und der 9. Platz (Ergebnisliste). Bei den Larges landete der beste Deutsche auf Platz 11 (Ergebnisliste).

Ein paar Video-Links:
Die Top4 im Einzel Medium
Ein paar Small-Starter (zu Beginn die 1. und 2. Platzierten)
Einige Large-Starter (ganz zu Beginn die Weltmeisterin, aber auch die Viertplatzierte (Siliva & Bu) und unser deutscher Starter (Silas & Back) sind zu sehen.
Und hier gibt's noch die Team-Läufe der deutschen Nationalmannschaft

Erstaunlich ist für mich auch: Im Einzel konnten gleich zwei Starter ihren WM-Titel vom Vorjahr verteidigen. Im Large-Bereich ist es die Starterin, die im letzten Jahr mit einem Hund die WM gewann, der gerade mal 2 Jahre alt war... Nun ja dazu ist eigentlich nichts mehr zu sagen... :-(((

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Dummyprüfung Kommentar schreiben

26.09.2010: Wir haben unsere erste Dummyprüfung besucht. "Besucht" ist hierbei wörtlich zu nehmen, denn wir sind nicht gestartet, sondern haben uns das Geschehen als Zuschauer angesehen.

Für einen Start ist es für Chi & mich noch zu früh, aber wir wollten uns mal live ansehen, worauf wir hinarbeiten. Zusammen mit Diana & Gui machten wir uns daher früh morgens (wobei es noch eine recht moderate Zeit war im Vergleich zu manchem Agi-Turnier ) auf den Weg um unsere ersten Eindrücke von einer Prüfung zu sammeln.

Wir sahen insgesamt 10 Prüflinge bei der "Dummy A". Einige von ihnen kannten wir schon aus unserer Trainingsgruppe beim DRC Saar, da war natürlich besonderes Daumendrücken angesagt.
Außerdem hab ich die Gelegenheit genutzt um Chi nebenbei ein bisschen an das Schießen zu gewöhnen. Das hat sie prima weggesteckt, sie war absolut nicht ängstlich, sondern stattdessen sehr aufmerksam, sozusagen in angespannter Erwartungshaltung - so soll's sein.
Ansonsten haben wir toll arbeitende Hunde sehen können, aber leider auch den einen oder anderen der nach drei super Prüfungsteilen im letzten Prüfungsteil dann ein "DIS" kassiert hat. Aber es ist wie in jedem Sport: Die Gesamtleistung zählt und es müssen alle vier Teile gut gearbeitet werden, um zu bestehen.

Jedenfalls haben wir viele Eindrücke mitgenommen und sind jetzt schon ein bisschen kribbelig, denn:
Wir haben gleich mal angekündigt, dass wir nächstes Jahr als Teilnehmer dabei sein wollen.
Unsere Trainer (und nicht nur die ) freuen sich jetzt schon auf das Gesicht der Richters...

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