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Herzlich
Willkommen auf Agility-Cocker.de
Diese
Seite ist eine private Homepage auf
der sich alles um Spaniels dreht - genauer gesagt die English Cocker
Spaniels Charon und Chiara!
Auf diesen Seiten berichten wir über unser Leben
und unsere hundesportlichen Hobbys: Agility
und Dummyarbeit...
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Das
Christkind war da... 26.12.2010: Das hat es für Chiara da gelassen:
Ab
sofort schläft sie besonders kuschelig und auf einer orthopädisch
geprüften Matratze. |
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Weihnachtswünsche
23.12.2010: |
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Hochwasser... 23.12.2010:
Nach drei Tagen Tauwetter hat sich unser Rekordschnee (rund 40 Zentimeter,
so viel wurden in Saarbrücken seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
vor 60 Jahren noch nie gemessen!) in Hochwasser verwandelt. Die Stadtautobahn
ist zum zweiten Mal in diesem Winter überflutet. Okay, das sind
wir hier ja eigentlich schon gewohnt... Es vergeht fast kein Winter
in dem das nicht passiert...
Es fehlen nur noch ein paar Zentimeter und der Leinpfad an der deutsch-französischen Grenze ist überflutet...
Da werden Erinnerungen an das letzte Jahrhunderthochwasser wach, das uns zu Weihnachten 1993 überraschte. Damals wurden wir Kinder mitten in der Nacht aus den Betten geholt um in unserem Keller gegen das eindringende Wasser zu kämpfen... Die Pferde auf der nahegelegenen Rennbahn waren evakuiert worden, da das Wasser dort über einen Meter hoch stand... Dieses Mal wird es hoffentlich nicht so weit kommen! Für Heiligabend sind zum Glück wieder Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und neuer Schneefall angesagt. Dann hat das Tauwetter vorerst ein Ende. Auch
beruflich hab ich mich übrigens mit dem Thema Wetter beschäftigt
und gestern ein interessantes Interview
geführt. |
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Die
nächste Eiszeit?
19.12.2010:
Schnee ohne Ende. Solange ich mich zurück erinnern kann, gab es
noch nie solche Schneemassen hier. Man kommt sich vor wie im Wintersportgebiet.
Immerhin
können wir noch unseren Standardweg an der Saar entlanggehen, denn
dort haben Spaziergänger, Jogger und Skifahrer (!) einen schmalen
Trampelfpad geschlagen. Ab und zu muss man dann Platz machen, weil von
hinten ein Langläufer kommt. |
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Der
Schnee ist zurück
14.12.2010:
Nach einer kurzen Tauwetterphase ist heute nacht der Schnee zurückgekommen.
Wir sehn es mit gemischten Gefühlen: Einerseits liebe ich Schnee,
was gibt's Schöneres als einen langen Winterspaziergang bei Sonnenschein
in der weißen Pracht? |
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Schneespaziergang
07.12.2010:
Leider taut es seit heute richtig. Somit ist eher Schneematsch statt
Pulverschnee angesagt... Aber wir trösten uns derweil mit den Bildern
vom letzten Schneespaziergang - und hoffen wieder auf kältere Temperaturen.
Mittlerweile
haben wir verschiedene Schneeanzüge auf ihre Cocker-Tauglichkeit
getestet... Welcher verhindert Schneebollen am besten, ist dabei vom
Material angenehm und übersteht lange Spaziergänge? Kurz gesagt:
Das ideale Modell haben wir noch nicht gefunden. Hurtta ist gut verarbeitet,
aber die Größen irgendwie nicht so doll und in der passenden
Größe sind die Beine zu kurz um Schneebollen komplett zu
verhindern. Cosipet raschelt und ist für Hundi nicht so angenehm
zu tragen. (also hab ich mir sagen lassen...
Aber
egal mit welchem Anzug: Flitztauglich sind sie allemal! |
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Fanreise
zur VDH-DM Agility!
05.12.2010:
Gestern haben wir einen tollen Tag bei der VDH Deutschen Meisterschaft
Agility verbracht. Zur Unterstützung von Melanie & Lyla und
den anderen drei saarländischen Startern haben wir uns zusammen
mit noch drei anderen Vereinsmitgliedern auf nach Thalfang
gemacht. Und es war ein seeehr lustiger Tag im Saarland-Fanblock. Auch
wenn es rein sportlich nicht soo rund lief, wie wir gehofft und es uns
gewünscht hatten... http://sr-mediathek.sr-online.de/beitrag_Video.php?id=3819 |
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Der
erste Schnee!
27.11.2010:
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Dummy-Serie
Teil 7: Walk Up und Treiben 24.11.2010:
Sozusagen
die Fortführung des Appells
ist der sogenannte „Walk Up“. Hierbei wird die sogenannte Steadiness
(also die Standruhe) des Hundes in besonderem Maß gefordert. Denn:
Hundi muss ruhig zusehen während andere Hunde Dummys apportieren
dürfen. Beim Walk Up geht eine Gruppe von mindestens 3 Teams (also Hund und Hundeführer) mit ihren unangeleinten Hunden in einer geraden Linie durchs Gelände. Ein Schuss fällt, ein Dummy wird geworfen. Wie beim Appell bleiben die Hundeführer bei dem Schuss stehen. Einer der Hunde wird auf Anweisung des Richters zum Bringen geschickt. Die anderen Hunde die nicht arbeiten, müssen ruhig bei ihren Hundeführern warten. Dann wiederholt sich das Spiel: Fußlaufen – Schuss – Dummywurf und ein anderer Hund darf apportieren. Das wird solange wiederholt bis jeder Hund seinen Einsatz hatte.
Eine
Steigerung zu dieser Übung ist das sogenannte „Treiben“.
Hierbei fällt nicht nur ein einzelner Schuss und ein Dummy, sondern
es gibt gleich das reinste Schuss- und Dummyfeuerwerk YouTube-Videos: Team-Aufgabe bei einem Working-Test. Hier ist zu Beginn ein Treiben zu sehen:
Aufgabe mit Walk Up bei einem Working-Test. (der Walk Up kommt erst im hinteren Teil des Videos)
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Goodbye
Agility(-Turniere)
21.11.2010:
Vor
einem Jahr (exakt am 22.11.) sind Chiara und ich unser letztes Agility-Turnier
gelaufen. Und heute haben wir unsere Hundemädels (und den Hahn
Fest steht jetzt auch: Es wird dabei bleiben. Chiara und ich werden
definitiv keine Agi-Turniere mehr gehen. Die Gründe sind im Wesentlichen
die selben wie damals. Hinzu kommt noch, dass ich inzwischen ziemliche
Gewissheit habe, dass es für Chiaras Gesundheit so besser ist...
Abgesehen davon haben wir uns inzwischen neue (klitzekleine) Ziele fürs
Dummytraining gesteckt. Und die erreichen wir eher, wenn Chi nicht auch
noch zusätzlich im Agility läuft. Meine Devise war schon immer:
Lieber nur eine Sache richtig machen als mehrere halbherzig. Also
sagen wir: "Goodbye Agility"! Ich bin dankbar für alles,
was ich mit diesem großartigen Hund in diesem Sport erreicht habe.
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Dummy-Serie
Teil 6: Appell und Memory 09.11.2010:
Beim
sogenannten „Appell“ kommt zu den bisher geschilderten Anforderungen
eine weitere hinzu: das Fußlaufen. In diesem Fall erfolgt das
Fußlaufen unter höchster Anspannung und Trieblage, da gleichzeitig
Dummys geworfen werden. Genau darin liegt die Haupt-Schwierigkeit der
Übung.
Bei
der Bewertung des Appells wird auf ein sauberes Fußlaufen
großen Wert gelegt. „Sauberes Fußlaufen“ bedeutet im Dummybereich
natürlich etwas anderes als z.B. im Obedience. Natürlich soll
der Hund nicht die ganze Zeit den Hundeführer anhimmeln, sondern
aufmerksam verfolgen wohin das Dummy fliegt, denn er soll dieses ja
„markieren“ und sich die Stelle über einen kurzen Zeitraum (während
des weiteren Fußgehens und dem zweiten Schuss) merken. Zudem ist
das Fußlaufen weniger "dynamisch" als man es vom Obedience
oder den Anforderungen für die Begleithundeprüfung im dhv
oder SV kennt. Das Tempo ist verglichen damit eher langsam. Trainerzitat:
"Laaangsamer, ein Jäger rennt ja auch net durch den Wald."
Die
Schwierigkeit beim Appell kann u.a. durch die Position
der Fallstelle des Dummys variiert werden. Z.B.: Fällt das Dummy
auf der Seite des Hundes (also links), ist die Versuchung „einzuspringen“
für Hund größer als wenn das Dummy weit rechts fällt.
Hier bildet sozusagen der Hundeführer ja noch eine „Barriere“.
Sehr schwer wird es auch, wenn das Dummy exakt geradeaus vor Hund und
Hundeführer auf den Boden fällt und das Team nach dem Wurf
dann im Fuß auf dieses Dummy zulaufen soll. Da ist die Versuchung
für den Hund natürlich enorm. Eine weitere Variationsmöglichkeit um die Schwierigkeit zu steigern: Es wird nicht nur ein Dummy geworfen. Somit muss der Hund eine noch höhere „Memory-Leistung“ erbringen. Zudem kann man dabei üben, den Hund gezielt zu einer bestimmten Markierung zu schicken (ähnlich wie es beim Thema Mehrfachmarkierungen schon erläutert wurde). YouTube-Videos: Ein
Appell in leicht veränderter Variante als oben beschrieben.
Ein Einzel-Walk Up mit Markierung und Blind bei einem Working Test:
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Bildergalerie:
Dummytraining mit Chi 01.11.2010:
Kurze
Unterbrechung der Dummy-Serie: An einem schönen spätsommerlichen
Oktobertag haben wir ein kleines Fotoshooting mit Chiara gemacht. Thema:
Dummyarbeit.
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Dummy-Serie
Teil 5: Wasserarbeit 31.10.2010:
Die
meisten Jagdhunde
lieben das Wasser. Wäre auch ziemlich schlecht, wenn ein Jäger
seine geschossene Ente selbst aus dem Wasser holen müsste. Die Aufgaben die der Hund an Land erfüllen muss (Markierungen und Blinds) werden also auch im Wasser verlangt. Bei den Anfängerprüfungen beschränken sich die Übungen am Wasser auf Markierungen. So ist beispielsweise eine einzelne Wassermarkierung in tiefem Gewässer fester Bestandteil der Dummy A. Erst bei höheren Prüfungen werden auch Blinds im Wasser gefordert. Wasserapportieren erfordert viel Vertrauen von Seiten des Hundes. In ein unbekanntes Gewässer hineinzulaufen ist nicht für jeden Hund selbstverständlich. So zögern auch wasserverrückte Hunde schon mal, wenn sie an einem Gewässer stehen, das sie zum ersten Mal sehen. Je nach Art und Beschaffenheit des Wassereinstiegs kann es noch zusätzlich schwerer werden. Z.B. wenn es nicht ebenerdig ins Wasser geht, sondern eine höhere Stufe nach unten zu überwinden ist. Natürlich gibt es aber auch die Draufgänger: Die Hunde, die sich ohne zu zögern mit einem wilden Hechtsprung ins Nass stürzen. Bei solchen Hunden ist es auf jeden Fall angebracht, sich das Wasser vor dem Training gut anzuschauen um Verletzungsgefahren auszuschließen.
Der Schwierigkeitsgrad der Wasserübungen kann durch verschiedene Faktoren variiert werden. Zum einen durch die Entfernung des Hundeführers zur Wasserkante. Laut PO darf der Ansetzpunkt nicht an der Wasserkante liegen. D.h. zu Beginn der Übung stehen Hund und Hundeführer einige Meter von der Wasserkante entfernt. Das können nur wenige Meter sein, es können aber auch 10 Meter oder mehr sein. Je weiter weg vom Wasser, umso schwieriger ist es. Denn: Auf dem Rückweg muss der Hund nach Verlassen des Wassers zügig zum Hundeführer kommen. Auf keinen Fall darf er das Dummy an Land ablegen um sich zu schütteln. Erst wenn der Hund das Dummy beim Hundeführer abgeliefert hat, darf er sich schütteln.
Eine andere Möglichkeit die Schwierigkeit zu erhöhen, wäre, das Dummy so zu positionieren, dass es nicht gut sichtbar ist, z.B. in Schilf oder Ufergras. So muss sich der Hund erst zum Dummy durcharbeiten. Auch hier gilt: Die Hunde müssen sehr viel Vertrauen haben! YouTube-Video: Einfache Wassermarkierung in einer Prüfung:
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Dummy-Serie
Teil 4: Blinds und Einweisen 22.10.2010: Bei einer "Markierung" wird das Dummy für Hund und Hundeführer sichtbar geworfen. Bei einem "Blind" ist das anders: Hier wird das Dummy ausgelegt ohne dass der Hund dies sieht. Der Hund kennt also die Position des Dummys nicht. Der Hundeführer hingegen kennt die Stelle an der das Blind ausgelegt wurde. Sie wird ihm zu Beginn der Übung mitgeteilt. Die
Aufgabenstellung besteht nun darin, den Hund möglichst präzise
zu der Stelle zu schicken an der das Dummy liegt. Klingt schwer - ist
es auch.
Am Anfang der Übung sitzt der Hund in der Fußposition. Der erste Schritt besteht nun darin, den Hund möglichst sauber auf die Stelle auszurichten, an der das Dummy liegt. Mit dem Kommando "Voran" wird der Hund nun geradeaus geschickt. Sobald er sich in der Nähe des Dummys befindet, gibt der Hundeführer mit der Pfeife weitere Anweisungen. Das kann z.B. so aussehen, dass der Hund zunächst mit einem Stopp-Pfiff das Signal bekommt stehen zu bleiben. Dann könnte z.B. ein Such-Pfiff - also die Anweisung "such dort das Dummy" - folgen. Auch können Richtungskommandos, wie links, rechts, zurück usw. zum Einsatz kommen. Ähnlich wie bei Markierungen erhöht sich der Schwierigkeitsgrad von Blinds sobald Geländeübergänge ins Spiel kommen oder im Wald gearbeitet wird. YouTube-Videos:
Hier
ein interessantes Trainingsvideo von einem Team aus
einem fernen Land mit sehr lustigen Schriftzeichen
Hier
kann man schon erkennen, dass der Aufbau von Blinds und Einweisen sehr
viel Zeit benötigt. |
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Dummy-Serie
Teil 3: Markierung an Land 17.10.2010:
Dies
ist sicherlich noch die bekannteste Übung aus dem Dummytraining,
die auch vielen Nicht-Insidern bekannt sein dürfte. Zu Beginn der Übung stehen Hund (abgeleint) und Hundeführer in der Fußposition. Unter Abgabe eines Schusses wird in einiger Entfernung von einem Helfer ein Dummy in die Luft geworfen. In der Dummy A beträgt die Entfernung zwischen Hunde-Team und Werfer laut PO maximal 50 Meter, in höheren Klassen ist es entsprechend mehr. Der Richter erteilt die Freigabe, erst dann darf der Hund zum Dummy spurten und es bringen. Der Hund soll sich die Fallstelle möglichst präzise merken, das Dummy zügig finden und bringen.
Der Schwierigkeitsgrad dieser - auf den ersten Blick recht einfachen Übung – kann durch verschiedene Faktoren variiert werden. Zum einen durch die Sichtbarkeit der Flugkurve des Dummys und zum anderen durch die Position des Werfers. Bei der einfachsten Variante sieht der Hund sowohl den Werfer als auch die komplette Flugkurve des Dummys. Mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad sieht der Hund dann nur noch einen Teil der Flugbahn bzw. der Werfer steht versteckt (z.B. hinter einem Gebüsch/Baum). Eine
weitere Möglichkeit die Schwierigkeit zu erhöhen sind Geländeübergänge:
Hierbei befinden sich zwischen dem Standpunkt des Hunde-Teams und der
Landestelle des Dummys ein oder mehrere natürliche Hindernisse,
also z.B. Bäume, Büsche, Hecken, Zäune etc. D.h. der
Hund muss sich erst durch diese Hindernisse zum Dummy vorarbeiten. Zudem
erschweren diese Hindernisse natürlich erheblich die Möglichkeit
des Hundes sich die Fallstelle zu merken, da er ja die Landestelle nicht
sieht. Soweit
die Einzelmarkierung. Zur
Veranschaulichung mal zwei YouTube-Videos:
Bei der zweiten Markierung war gut zu erkennen, dass der Hund ein bisschen Hilfe seines Hundesführers durch Pfiffe und auch ein Rufzeichen benötigte. Hier
noch ein weiteres Video:
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Dummy-Serie
Teil 2: Basics 14.10.2010:
Eigentlich
wäre das wohl eher der Inhalt für Teil 1 gewesen, aber dann
hole ich das mal schnell nach. Kein Berühren: Jede Übung beginnt und endet mit dem Ableinen des Hundes. „Ableinen“ heißt: der Hund ist während der Übung „nackt“, trägt also kein Halsband, Geschirr, o.ä mehr. Während der ganzen Übung darf der Hund nicht angefasst werden. Beim Apportieren wird grundsätzlich ohne Halsband gearbeitet, da die Verletzungsgefahr beim Hund zu groß wäre. Bei der Arbeit z.B. im Dickicht im Wald wäre die Gefahr zu groß, dass der Hund mit dem Halsband hängen bleibt. Weiches
Maul: Die Hunde sollen das Dummy mit weichem Maul tragen und
festhalten. D.h. Knautschen oder gar „Lochen“ (also Durchlöchern
des Dummys) sind unerwünscht, bzw. führen im Extremfall zur
Disqualifikation (= Übung wird mit null Punkten bewertet). Dieser
Punkt ist für Chi übrigens gar kein Problem. Im Gegenteil:
Unsre Trainer sagen sogar, sie hielte das Dummy schöner als mancher
Retriever. *stolz
sei*
Apport und Abgabe: Beim Apportieren soll der Hund möglichst freudig und flott zu Werke gehen. Und zwar in beide Richtungen: Hin- und Rückweg zum Dummy/Hundeführer sollen möglichst in gleicher Geschwindigkeit absolviert werden. Im Hinblick auf das Ausgeben des Dummys ist in nichtjagdlichen Prüfungen (also Dummyprüfungen und Workingtests) keine bestimmte Stellung gefordert. Der Hund kann entweder vorsitzen oder noch mit Dummy im Maul Fußposition einnehmen oder einfach vor seinem Hundeführer stehend das Dummy übergeben. Wichtig ist nur, dass das Dummy in die Hand gegeben und nicht vorher ausgespuckt wird. Bei jagdlichen Prüfungen muss der Hund bei der Abgabe vorsitzen.
Für kleine Hunde ist es im Übrigen gar nicht soo einfach,
die großen 500g-Dummys zu tragen - und vor allem zu halten. Hält
Hundi mit "zu weichem Maul" kann es schon mal passieren, dass
das große Ding versehentlich aus dem Maul flutscht.
Einspringen:
Als „Einspringen“ bezeichnet man ein vorschnelles Starten des Hundes
ohne Freigabe. Der Hund muss so lange in Grundstellung neben seinem
Hundeführer warten, bis er von ihm die Freigabe durch das Kommando
„Apport“ erhält. Wann das Kommando gegeben wird, entscheidet nicht
der Hundeführer sondern der Richter: In Prüfungen wird der
Hundeführer dazu vom Richter meist leicht angetippt. Einspringen
wird mit Disqualifikation bestraft. Still
und leise: Das gilt sowohl für den Hund als auch für
den Menschen. P.S.
Noch ein Dankeschön an meinen Fotografen Christian, der mit großem
Einsatz ganz viele tolle Bilder von Chi beim Dummytraining gemacht hat.
Die gibt's jetzt nach und nach hier auf der Seite zu sehen.
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Serie:
Dummyarbeit Teil 1
09.10.2010:
Da
sich nur wenige (auch eingefleischte Hundler) wirklich viel unter Dummyarbeit
vorstellen können, hab ich mich entschieden, eine kleine Serie
zu machen. In loser Folge stelle ich die verschiedenen Teilbereiche
vor, die wir trainieren. Weder Hund noch Hundeführer kennen die Verstecke! Bei Übungsbeginn positionieren sich Hund und Hundeführer am Rand der Fläche. Von dort wird der Hund mit Kommando "Such" ins Suchgebiet geschickt. Nacheinander soll er nun die verschiedenen Dummys aufspüren und zum Hundeführer bringen. Der Hundeführer darf sich dabei nur auf einer geraden Linie neben dem Suchgebiet bewegen. Außer dem Kommando "Such" sind keine anderen Kommandos erwünscht, der Hund soll möglichst frei arbeiten.
Hat der Hund einmal ein Dummy aufgespürt und ins Maul genommen,
muss er dieses umgehend (d.h. auf direktem Weg) zum Hundeführer
bringen. Auf keinen Fall darf er das Dummy gegen ein anderes tauschen,
das er unterwegs noch findet. Das führt zur Disqualifikation. In Prüfungen wird die Zahl der Dummys, die der Hund finden muss, individuell vom Richter bestimmt. Er entscheidet dies u.a. danach, wie sich der Hund bei Suche präsentiert. Hier
mal ein Video - vermutlich von einer "Dummy A". Der
Hund sucht hier relativ weit vorne, was aber fürs Filmen natürlich
gar nicht schlecht ist.
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Cockerpower
bei der WM
06.10.2010:
Wie
bei jeder Agility Großveranstaltung, so hab ich auch diesmal Ausschau
nach den beteiligten Cockerchen gehalten. Dank Meles Hinweis hab ich
sogar Bilder gefunden. Für
Estland am Start war Tuutu mit Frauchen
Inga Jaerv: Tuutu und Inga starten in Medium. Ein weiteres schönes Bild von den beiden gibt es auf dieser finnischen Fotoseite. Aber noch zwei weitere Cocker waren am Start: Der erfolgreichste Cocker bei dieser WM war Sunday aus dem polnischen Team. Die geschorene Orangeschimmel-Hündin belegte mit Kwiecien-Maniewska den 13. Platz in der Gesamtwertung der Small-Klasse! Eine super Leistung! Für das spanische Medium-Team waren Rafael Arjona und die kupierte, rote Hündin Diana am Start. Die beiden kennen wir schon den European Open aus dem letzten Jahr. Damals hatten wir sogar ein kurzes Video von den beiden gedreht. Auf der Seite von Ray Hoffmann gibt es Bilder der beiden Cockerteams. Allerdings muss man etwas scrollen, weil es wirklich sehr sehr viele Bilder sind.
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Die
Agility Weltmeisterschaft... 04.10.2010:
...
ist für dieses Jahr zu Ende. Die WM auf deutschem Boden (im bayrischen
Kreuth) hat leider den deutschen Startern keine Podestplätze gebracht.
Allerdings können sich die Ergebnisse im Einzel durchaus sehen
lassen. Besonderes bemerkenswert: Während jahrelang moniert wurde,
dass die deutschen Small- und Medium-Starter nicht mit der Weltspitze
mithalten können, so hat sich inzwischen das Blatt gewendet. Ein
paar Video-Links: Erstaunlich
ist für mich auch: Im Einzel konnten gleich zwei Starter ihren
WM-Titel vom Vorjahr verteidigen. Im Large-Bereich ist es die Starterin,
die im letzten Jahr mit einem Hund die WM gewann, der gerade mal 2 Jahre
alt war... Nun ja dazu ist eigentlich nichts mehr zu sagen... :-(((
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Dummyprüfung 26.09.2010:
Wir
haben unsere erste Dummyprüfung besucht. "Besucht" ist
hierbei wörtlich zu nehmen, denn wir sind nicht gestartet, sondern
haben uns das Geschehen als Zuschauer angesehen. Für
einen Start ist es für Chi & mich noch zu früh, aber wir
wollten uns mal live ansehen, worauf wir hinarbeiten. Zusammen mit Diana
& Gui machten wir uns daher früh morgens (wobei es noch
eine recht moderate Zeit war im Vergleich zu manchem Agi-Turnier
Wir
sahen insgesamt 10 Prüflinge bei der "Dummy A". Einige
von ihnen kannten wir schon aus unserer Trainingsgruppe beim DRC
Saar, da war natürlich besonderes Daumendrücken angesagt.
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