Qualifikation und mediale Aufmerksamkeit
Anfang
April erfuhren wir, dass wir uns für die European Open qualifiziert
hatten. Gelinde gesagt war es für mich eine Riesenüberraschung.
Die Freude war unvorstellbar groß! Dass wir es tatsächlich
geschafft hatten, unter die besten 9 Medium-Teams zu kommen, die sich
um die Startplätze beworben hatten, das war schon etwas Besonderes
für uns!
Dass es etwas Besonderes ist, wenn sich ein kleiner süßer Cocker
Spaniel mit Frauchen für eine internationale Meisterschaft qualifiziert
- dieser Meinung waren auch andere, so z.B. meine Kollegen beim Sender.
Und somit
kam es, dass Chiara und ich Gegenstand mehrerer TV- und Zeitungsbeiträge
wurden. Was für eine Journalistin zugegebenermaßen eine komische
Situation ist. (Hinter der Kamera, in der Rolle des Redakteurs, fühle
ich mich deutlich wohler!) Dass es letztlich so viele Interviews/Beiträge
wurden, lag sicher auch daran, dass ich als Kollegin recht unkompliziert
in der Zusammenarbeit und recht schnell verfügbar war.
- und das Sommerloch wird sicher auch seinen Teil dazu beigetragen haben.
Trotzdem
ist es natürlich auch irgendwie eine schöne Erinnerung für
mich:
Online-Beitrag
(SR-Online.de
vom April, und vom Juli 2009)
TV-Beitrag
im Aktuellen Bericht
"Saarländerin für Hunde-EM qualifiziert" [Aktueller
Bericht, 21.04.2009, Länge: 1:55 Min.]
TV-Beitrag
im Aktuellen Bericht
"Vorbereitungen für die EM" [Aktueller Bericht, 23.07.2009,
Länge: 1:55 Min.]
Interview
auf SR 3 Saarlandwelle (15. Mai 2009, Länge: ca. 15
Minuten)
lockeres Geplausche mit Kollege Manfred Spoo ;-) Etwa eine dreiviertel
Stunde lang war ich bei Manfred Spoo im Studio und hab mit ihm über
Agility und die Mensch-Hund-Beziehung geplaudert. Die Version oben ist
auf die reinen Redeabschnitte und um Musik bereinigt. (sachliche Fehler
bitte ich zu entschuldigen ;-)
Achtung:
man benötigt zum Ansehen der Videos und Anhören des Audios den
Real Player!
Zeitungsbericht
(Wochenspiegel und Saarbrücker Zeitung, April 2009):

Vorbereitung
und Anreise
Zwei
Wochen vor der EO gab es erstmal einen Schock: Chiara verletzte sich an
einer Zehe an ihrem Hinterbein. Das bedeutete natürlich für
mich erstmal ein enormes Zittern - bis eine Woche vor der EO war nicht
100%ig klar, ob wir würden fahren können. Dann schließlich
kurz vorher die Erlösung: keine Lahmheit mehr, wir würden fahren
können.
Donnerstagabend
ging es dann los. Nach der Arbeit stand Etappe 1 der Hinfahrt zur EO auf
dem Programm. Chiara und ich fuhren nach Köln zu Christian, wo wir
zu später Stunde ankamen. Von Köln aus ging es dann am Freitagmorgen
los nach Arnheim. Von Köln aus ist Arnheim weniger als 2 Stunden
entfernt. Ohne Stau kamen wir super durch und kamen gegen kurz nach 11.00
Uhr auf dem EO-Gelände an.
Das
Training des deutschen Teams war um diese Uhrzeit schon beendet, da es
für morgens angesetzt war. Aber das fand ich nicht besonders dramatisch,
da ich aufgrund von Chiaras vorheriger Verletzung eh nur wenig mit ihr
trainiert hätte. Statt Training stand dann Anmelden und Erkunden
auf dem Programm. das Melden ging vollkommen unkompliziert, wir bekamen
unsere Startnummern und das offizielle EO-T-Shirt ausgehändigt -
mein erstes EO-Shirt *stolzsei* .
Nach einem Rundgang ließen wir uns dann an den Trainingsringen nieder
um die Trainings der anderen Nationen zu beobachten. Besonders interessant
für mich als Medium-Starter war hier natürlich das Training
der Mannschaft aus Slovenien. Eines ihrer Mitglieder ist Silvia Trykman,
ihres Zeichens mehrfache Weltmeisterin und EO-Gewinnerin mit ihrer Berger-Hündin
"La". Aber auch wenn Silvia das Aushängeschild der slovenischen
Mannschaft ist - auch die restlichen Starter können sich sehen lassen!
Das zeigte sich übrigens auch später an den EO-Ergebnissen...
Außerdem haben wir noch ein bisschen beim Training der USA, der
Schweizer und der Spanier zugesehen. Bei den Spaniern habe ich dann auch
sofort eine ultrasüße Cockermaus entdeckt, die sozusagen eine
spanische Chiara-Variante ist: klein, rot und zuckersüß
(aber leider kupiert...) Dazu später mehr!
Axo:
Und was man natürlich auch feststellt bei so einer Trainingsbeobachtung:
andere Länder - andere (Trainings-)Sitten.
Gelinde gesagt "überrascht" war ich vor allem von der Schutzdienst-Methode
einer Teilnehmerin. Sie lief doch tatsächlich im Training den kompletten
Parcours mit einem Schutzdienstarm. Hatte ihr Hund (ein Malinois) eine
Sequenz gut gemacht (oder auch die Kontaktzone) wurde er mit Anbeißen
in den Arm bestätigt.
WOW.. die Frau hat bestimmt gut trainierte Armmuskeln... na ja zumindest
an einem Arm... 

Eröffnungsfeier
Gegen
halb sieben am Anreisetag, dem Freitag, stand dann die Eröffnungsfeier
an. Alle Nationen versammelten sich hinter ihren Fahnenträgern auf
dem Platz um feierlich einzumarschieren. Hier zeigte sich auch schnell
ein großes Manko der deutschen Mannschaft: Nahezu alle anderen Länder
hatten ihre Sportler mit einheitlichen Nationalmannschafts-Trikots ausgestattet
- nur die deutschen Starter sahen aus wie ein bunter, uneinheitlicher
Haufen - bis auf einige Ausnahmen: z.B. WIR.
Für den Team-Wettbewerb hatten meine Mannschaftskolleginnen und ich
uns Deutschland-Trikots mit eigenem Aufdruck ausgesucht. Darum wurden
wir dann auch promt von anderen beneidet. Und am Ende der EO sorgten
die Trikots sogar dafür, dass wir bei der Siegerehrung vorne am Treppchen
standen, obwohl wir nicht platziert waren - aber dazu später mehr
...

links:
Chiara und ich kurz vor dem Einmarsch - rechts: Die Länder bei der
Aufstellung.


Samstag - Wettkämpfe im Einzel
Am
Samstag begann es gleich früh für uns: Wir waren bei den rund
180 Startern der Medium-Klasse mit unserer Startnummer in der ersten Gruppe
gelandet. D.h.: Die erste Parcoursbegehung stand (wie früher zu A1-Zeiten
) um
8.00 Uhr an. Der Parcours des A-Laufs war eigentlich
recht okay, natürlich hatte er - wie man es bei so einem Event erwartet
- Tücken, aber eigentlich nichts Unlösbares...
Ich war als 13. Starter dran, unsere Startnummer war die 413 - und NEIN
ich bin nicht abergläubisch. Unser
Lauf war dann auch recht gut - bis auf den Slalom. Hier habe ich sozusagen
meinen Einsatz verpennt, will heißen: ich habe es versäumt
mich rechtzeitig an den Sprüngen vorher abzusetzen um Chiara den
Eingang richtig zu zeigen und somit fädelte sie an der zweiten Stange
ein. Dieser Fehler sollte später noch vielen anderen Teams passieren...
Viele hatten die Stelle wohl unterschätzt... Nun ja, wie auch immer:
ansonsten war unser Lauf gut, natürlich verloren wir viel Zeit durch
den Slalom und kassierten ein paar kleine Zeitfehler (allerdings noch
recht wenige, verglichen mit den WM-Qualis ).
Dann hatten wir erstmal etwas Pause, konnten die zahlreichen anderen Medium-
und Small-Starter beobachten. Wie bei so einem Event üblich gab es
für die rund 700 Starter natürlich 4 Parcours. Zwei für
Large und je einen für Medium und Small. Da die Medium- und Small-Ringe
direkt nebeneinander lagen, bekamen wir in diesen zwei Tagen von den Large-Läufen
kaum etwas zu sehen. Dafür aber viele tolle Läufe von kleinen
Hunden.
Am
Mittag stand dann der Jumping für uns an.
Der Parcours war ebenfalls ganz okay, fand ich. Wenn auch natürlich
mit einigen hakeligen Stellen. Auch hier lieferten wir mal wieder - eigentlich
- einen recht guten Lauf ab. Leider MAL WIEDER mit einem Schönheitsfehler:
ich reagierte nach dem Slalom zu lasch und Chi verschwand im falschen
Loch... Ich muss gestehen: Ich bin inzwischen schon selbst genervt, immer
zu schreiben "eigentlich schöner Lauf" aber so war es halt
leider auch wieder hier...
Nun ja wie auch immer: Damit war natürlich klar: Wir hatten den Einzug
ins Einzelfinale verpasst. Somit betätigten wir uns für den
Rest des Tages als Zuschauer.
Das Finale war dann auch wirklich sehenswert
- in allen Klassen. Bei den Mediums gewann Finnland - absolut verdient!
Sowohl im Einzel als auch in der Mannschaft zeigten die Finnen tolle Leistungen:
Spektakulär schnelle Läufe mit präzisen engen Wendungen,
einfach klasse! Bei den Larges gewann Kriszta Kabai mit ihrer Chili und
bei den Smalls eine Schweizerin.
Sonntag - der Team-Wettbewerb
Am
Sonntag stand dann der Team-Wettbewerb auf dem Programm. Meine Mannschaft
hatte sich den vielsagenden Namen "Kleene Vechters van
Duitsland" gegeben. (z.dt. "Kleine Kämpfer
aus Deutschland").
Meine Teammitglieder waren:
Ilona Rinke und Leeroy (Papillion),
Claudia Stelldinger und Smiley (Pudel)
und Ruth Baumann und Karlchen Köter (Mix).

Alle
drei starten in Small - ich war der einzige Medium in der Gruppe, was
natürlich etwas schade war, da ich quasi getrennt von den anderen
laufen musste.
Zuerst
mussten meine drei Small-Kolleginnen im A-Lauf
ran. Ilona und Claudia legten dabei gleich zwei Nuller vor, Ruth ging
leider DIS. Da
drei Ergebnisse eingerechnet werden war klar:Wenn
wir in der Gesamtwertung eine Chance auf einen vorderen Platz haben wollten,
dann würde ich ebenfalls Null laufen müssen…
Doch bei uns Mediums ging es zunächst mit dem Jumping
los. Der Parcours war heftig, lag Chi und mir nicht wirklich. Vor allem
um die Startsequenz machte ich mir Sorgen. Ich wusste, "das wird
schwer", aber ich dachte mir: "Zähne zusammenbeißen,
Du kannst das schaffen."
Ich glaube man sah es mir beim Lauf an, dass ich "beißen"
musste. Denn ich war (O-Ton Ilona) "böööse".

Chi und ich kämpften uns durch den Lauf, legten eine tolle Zeit hin
(für unsere Verhältnisse)! Leider fiel aber auch eine Stange,
weil ich Chi über einem Sprung ansprach, um die anschließend
sehr nahe Verleitungshürde nicht zu riskieren. Leider… sonst
wär's ein toller Nuller gewesen…
Von der schnellsten Zeit trennten uns exakt 3,6 Sekunden - und das auf
einer EO. Ich finde das kann sich sehen lassen! Dazu muss ich sagen, dass
Chi und ich an zwei Stellen größere Bögen drin hatten
als mir lieb waren .
Hätte ich die noch etwas enger hinbekommen, hätten wir somit
locker noch 2 Sekunden herausholen können… eine niedrige 27
Sek.-Zeit wäre also drin gewesen…
Wahnsinn - hätte nie gedacht, dass wir so nah an die Spitze heran
laufen könnten…
Wobei "nah" auch relativ ist in diesem Fall: Ohne den Fehler
wäre es übrigens auch nur Platz 63 von etwa 330 Startern gewesen.
Daran sieht man mal wie dicht die Zeiten unter den ersten 60 Teams zusammenliegen!
Hier
mal ein paar ausgewählte Zeiten aus dem Jumping Small/Medium:
| Daria
Volkova |
Shurik |
Russland |
25,79 |
Erstplatzierte im Team-Jumping |
| Jari
Suomalainen |
Frodo |
Finnland |
26,10 |
FCI-Weltmeister
von 2007 |
| Mike
Peter |
Spiky |
Luxemburg |
26,23 |
Gewinner
A-Lauf Small EO 2009!!! |
| Silvia
Trkman |
La |
Slovenien |
26,40 |
mehrfache
FCI-Weltmeisterin und EO-Gewinnerin |
| Stephanie
Tiemann |
Chilly |
Deutschland |
26,70 |
FCI-Vize-Weltmeisterin
2008 |
| Rosie
Cavill |
Spice |
Großbritannien |
28,28 |
Working
Cocker (s.u.) |
| Sandra
Schick |
Chiara |
|
29,39 |
 |
Im Anschluss liefen dann meine Small-Mädels diesen Jumping. Auch
hier zeigten sich Ilona und Claudia wieder als perfekte Team-Läufer:
Sie lieferten wieder zwei Nuller ab. Ruth hatte leider genau wie ich eine
Stange… Somit war klar: Wir würden einen Fehler einbringen
in die Wertung. Streichergebnis wurde am Ende der Lauf von Ruth, da ich
aufgrund der besseren Zeit vor ihr platziert war.
Tja und dann kam wie gesagt noch mein A-Lauf… Leider
fiel schon die erste Stange, weil sich das Cockertier am Start versprungen
hat. *mmpf* Bis zum Slalom war dann noch alles okay… Dort machte
ich am Ende einen blinden Wechsel - und die freche Maus fädelte einfach
aus! *wieder mmpf* Chiara kennt blinde Wechsel am Slalom, ich mache sie
ständig. Warum sie ausgerechnet hier ausgefädelt hat - ich weiß
es nicht… Schicksal.
Da ich es nicht bemerkte und weiterlief, bedeutete das natürlich
die DIS.
Somit rutschten wir natürlich in der Gesamtwertung nach hinten. Am
Ende war es der 32. Platz von 87 Teams. Es wäre
deutlich mehr für uns drin gewesen. Ein Top Ten Platz war absolut
realistisch für unser Team. Aber „hätte, wäre, könnte“…
Ruth und ich hätten uns einfach besser absprechen sollen.
Hätte einer von uns die DIS im Jumping statt im A-Lauf gehabt, hätte
es schon viel besser ausgesehen… Na ja hätte, wäre, könnte
eben…

Die
anderen Cocker Spaniels bei der EO
Am meisten gespannt war ich ja vor der EO auf die anderen Cocker Spaniels
aus den anderen Ländern. Chiara und ich sind in Deutschland ja schon
so etwas wie "Exoten". Nur wenige machen mit einem Cocker Agility
– und noch weniger auf hohem A3-Niveau... Und: bisher ist uns kein
Cocker begegnet, der unser Tempo mithalten konnte.

Umso gespannter war ich also auf unsere Cocker-Konkurrenz bei der EO.
Und: ich wurde nicht enttäuscht. Es gibt noch andere Cocker, die
mit Chiara mithalten können. *viel freu*.
Folgende Cocker-Teams waren bei der EO am Start:
Spanien: Diana mit Rafael Arjona
Slovakei: Ebony Stars On The Heaven (Rufname: Marcela)
mit Tomas Glabazna
Österreich: Ernest Vom Hohenzollernblick (Rufname:
Aragon) mit Elisabeth Fitzthum
Portugal: Trantor (Rufname: Kissy) mit Hugo Santos
Kroatien: Rea mit Igor Ivanovic
Norwegen: Meryl Roller-Coaster (Rufname: Shejpa) mit
Fanny Gott
Großbritannien:
Swift Lass (Rufname: Beanie) mit Cheryl Harness
Fieldspy Leana (Rufname: Spice) mit Rosie Cavill (einziger Cocker in SMALL!!!)
Am
meisten beeindruckt haben mich hier die beiden Cocker aus Großbritannien
- wie sollte es auch anders sein? Im Mutterland meiner Rasse gibt es sie
eben noch: Die ECHTEN Arbeitscocker. Cocker Spaniels mit viel Arbeitsfreude
und Arbeitstrieb. Die beiden waren eine echte Augenweide. Die schwarze
Medium-Cockerline Beanie war kein Hund aus einer Workinglinie, sondern
eher ein Show-Typ mit mässig viel Fell, ähnlich wie Chiara.
Trotzdem lief sie schnell und freudig.
Die leberbraune Small-Hündin Spice hingegen war ein Working Cocker
- der einzige bei der EO. Sie lief tolle Zeiten. Im Team-Jumping lag sie
eine Sekunde vor Chiara und mir. 
Aber es waren noch mehr tolle Cocker dabei:
Im spanischen Team lief die ultrasüße
rote Cockermaus Diana, die Chiaras Typ entsprach. Kleine, leichte Hündin
aus einer Showlinie - aber leider landestypisch kupiert... Ungewöhnlich:
Sie hat nicht gekläfft, sondern den Parcours absolut still bewältigt.

Es gibt auch eine kurze Close-Aufnahme von ihr beim Slalom. (Bild anklicken,
dann öffnet sich das Video)

Diana aus Spanien im Einzel A-Lauf Samstags
Im Team von Portugal lief ein Cocker mit, den
wir schon von der FCI-WM kannten: Kissy ist ein stämmiger, recht
groß geratener Rüde, der mit seinem Herrchen Hugo schon seit
Jahren die internationalen Wettkämpfe besucht. Er laut seinem Herrchen
ein Kläffer, genau wie Chi. "always barking"
meinte Herrchen.
Hier mal ein Bild:


Was die Schnelligkeit der Cockermäuse bei der EO angeht, so hab ich
mir mal die Zeiten aus dem Team-Jumping rausgesucht.
Cockerübersicht Team Jumping Small/Medium:
Rosie Cavill - Spice 28,28 (Working Cocker)
Chiara und ich 29,39
Rafael Arjona - Diana 30,93
Hugo Santos - Kissy 33,02 (mit 1 Verweigerung)
Elisabeth Fitzthum - Aragon 35,10
Mehr Zeiten zum Vergleichen gab es da leider nicht, da die restlichen
Cocker-Teams DIS oder nicht angetreten waren. Aber es zeigt ganz gut,
dass Chi schon ganz vorne dabei ist in der Cocker-Konkurrenz. Einzig die
Working-Maus ist noch flitziger gewesen. 
Siegerehrung,
Heimfahrt, Fazit
Am Sonntagabend stand dann natürlich die Siegerehrung an.
Wieder marschierten die Länder hinter ihren Fahnenträgern ein.
Bei der Siegerehrung erfuhr ich dann auch mal wie erfolgreich das deutsche
Team war. Denn: ich hatte wie oben schon erwähnt von den Large-Läufen
praktisch nichts mitbekommen.
Tatsächlich wurde Deutschland bei den Larges Doppel-EO-Gewinner (Einzel
& Team) und bei den Mediums zweimal Vize-EO-Gewinner!
Ich
hab ja oben schon geschrieben, dass meine Mannschaftskolleginnen und ich
mit Abstand das schönste Deutschland-Outfit hatten - das sorgte dann
letztlich auch dafür, dass wir kurzfristig zum Fahnenträger
abkommandiert wurden. Somit mussten bzw. durften Claudia und ich jeweils
mit den deutschen Siegern nach vorne zum Podest laufen um die Fahne hoch
zu halten.
Hey - jetzt weiß ich immerhin wie die Perspektive von dort aus ist.

Nach
der Siegerehrung ging es dann auch schon recht schnell für uns auf
die Heimfahrt. (okay vorher wurden noch kleine Interviews geführt
und mit anderen Kamerateams gefachsimpelt. )
Dann ging es schließlich heimwärts, genauer gesagt auf die
erste Hälfte bis nach Köln, wo wir gelinde gesagt todmüde
ins Bett fielen (ich war selbst zum Pizzaessen zu müde und das will
was heißen )
Am nächsten Tag haben Chi und ich dann nach einem fürstlichen
Frühstück einen gaaaanz langen Spaziergang im wunderschönen
Kölner Stadtwald gemacht und sind dann am Nachmittag heim ins Saarland
gefahren.
Mein
Endfazit:
Die EO war für Chiara und mich schlicht DAS Highlight unserer
Agility-Laufbahn. Auch wenn unsere Läufe hätten besser sein
können - es war ein unvergessliches Erlebnis…
Und aller Wahrscheinlichkeit nach auch ein Einmaliges für uns!

Zum
Abschluss noch ein dickes fettes Dankeschön an meinen "Kameramann"
. Er
hat zwei Tage lang wirklich vollen Einsatz gezeigt! Herausgekommen sind
wunderschöne TV-Bilder von unserem Sport!!!


voller Einsatz für gute Close-Aufnahmen! 
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